Die Eichenlaubträger 1940 - 1945 Band 1

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Produktinformationen "Die Eichenlaubträger 1940 - 1945 Band 1"

Der im Dezember 2017 erschienene Band 1 kann als Standardwerk über die höchstausgezeichneten Soldaten der ehemaligen Wehrmacht gelten. Dieses Buch ist fachlich und sachlich als Hilfsquelle für wissenschaftliche Studien absolut geeignet. Beschrieben wird der Werdegang seit der Geburt, über Schule, Vorkriegsberufe, der militärische Werdegang, die Taten die zur Verleihung der hohen Auszeichnungen führten, Verbleib, Nachkriegszeit... Das Buch umfasst 720 Seiten auf Kunstdruckpapier, über 1.400 Bilder und Dokumente, alles in Farbe, Umschlag Hardcover, Gewicht: 3,7 kg

 

Eduard Dietl

Eduard Dietl wurde am 21. Juli 1890 in Bad Aibling/ Oberbayern, als ältester von drei Söhnen des königlich-bayerischen Finanzrates Eduard D. und dessen Frau Lina, geborene Holzhausen, gebor-en. In Bad Aibling, im Hause des Feinkosthändlers Engelbert Muggli, kam er zur Welt. „...Grad da, wo „Feinkost“ steht, bin i geborn“, sagte Dietl später, wenn er Freunden sein Geburtshaus zeigte.

An Ostern 1896 begann für ihn der Schulbeginn und von 1900 bis 1909 besuchte er zusammen mit seinen beiden Brüdern das Gymnasium in Rosenheim. Nach dem Abitur wollte er nicht Beamter werden wie sein Vater, sondern er wollte Soldat werden. Aber es war für ihn nicht leicht als Fahnen-junker - trotz guter Schulzeugnisse - in die bayerische Armee aufgenommen zu werden, denn dem Regimentskommandeur in Bamberg, bei dem er sich als Offiziersbewerber vorstellen mußte, erschien er vom Äußeren her - etwas krummbeinig und mit großen Ohren - zu unmilitärisch und wurde deshalb zunächst abgelehnt! Erst der Nachfolger dieses Bamberger Regimentskommandeurs war wenige Wochen später bereit, den 19-jährigen Dietl einzustellen und so trat er am 1.10.1909 als Fahnen-junker in das (5. bayerische) Inf.Rgt. „Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen“ in Bamberg ein und besuchte von Oktober 1910 bis August 1911 die Kriegsschule in München. Anschließend kehrte er zu seinem Regiment zurück und wurde am 26.10.1911 zum Leutnant befördert.

Bei Kriegsbeginn im August 1914 zog Leutnant Dietl als Zugführer der MG-Kompanie des Regiments ins Feld, stand mit diesem an der Westfront im Einsatz und wurde bereits ab 11. August zum Adjutant des I. Bataillon des Regiments ernannt. Bereits wenige Tage später - am 23. August - wurde er in Lothringen durch einen Schuß in die Schulter verwundet. Am gleichen Tag traf seinen Bruder Paul in einem anderem Frontabschnitt die tödliche Kugel, und am gleichen Tag fiel auch sein Bruder Benno im Osten! ....

 

Joachim Müncheberg

Joachim Müncheberg wurde am 31. Dezember 1918 in Friedrichshof, Kreis Dramburg/Provinz Pommern, als einziger Sohn des Landwirts und Rittmeisters a.D. Paul M., geboren. Durch die Inflation im Jahre 1923 war sein Vater gezwungen, das Gut Friedrichshof zu verkaufen und die Familie siedelte zwischen 1924 und 1927 nach Königsberg/Ostpreußen um, wo Müncheberg eingeschult wurde.

1927 konnte sein Vater das Gut in Pommern zurückkaufen und so kehrte Familie Müncheberg nach Friedrichshof zurück. Nach dem Besuch der Volksschule in Falkenburg, besuchte Müncheberg von 1928 bis 1936 das Realgymnasium in der Kreisstadt Dramburg, wo er im Frühjahr 1936 sein Abitur ablegte. Seit Anfang der 30-er Jahre spielte er in der Jugend-Fußballmannschaft des TV Falkenberg, nahm 1934 an einem mehrwöchigen Lehrgang an der SA-Sportschule Hammerstein und im Frühjahr 1936 an einem in Lauenburg/Pommern teil. Schon in seiner Jugend fand er große Begeisterung am Sport, war ein ausgezeichneter Sportler und machte sich auch als Leichtathlet – besonders im Zehn-kampf -  einen Namen. Als 17-jähriger nahm „Jochen“ – wie ihn seine Freunde nannten - im Spätsom-mer 1936 an einem internationalen Jugendzeltlager aus Anlaß der Olympischen Spiele in Berlin teil.

Mit dem Aufbau der neuen Wehrmacht erwachte in ihm der Wunsch Offizier zu werden. Bereits kurz nach dem vorgezogenem Abitur meldete sich Müncheberg als Freiwilliger zur Luftwaffe, mußte jedoch erst einmal ab Oktober 1936 für zwei Monate zum Reichsarbeitsdienst (RAD) und trat dann am 4.12. 1936 seinen Dienst zuerst beim Heer an. Vom 1. April bis 30. Juni 1937 nahm er dann als Fahnen-junker am III. Lehrgang in der 4. Schülerkompanie an der Luftkriegsschule 1 in Dresden teil, wo er 1938 seine fliegerische Ausbildung abschloß. Hier erfolgte auch am 1.8.1937 seine Beförderung zum Unteroffizier und am 16.12.1937 jene zum Fähnrich.

Im Sommer 1938 wurde Müncheberg zur weiteren Ausbildung an die Jagdfliegerschule Werneuchen und nach beendeter Jagdfliegerausbildung - seit 13.9.1938 Oberfähnrich - ab 23.9.1938 als Flug-zeugführer in die 2. Staffel des JG 234 nach Köln-Ostheim versetzt, welches am 1. November 1938 in JG 132 umbenannt wurde. Hier erfolgte am 8.11.1938 seine Beförderung zum Leutnant. ...

 

Werner Baumbach

Werner Baumbach wurde am 27. Dezember 1916 in Cloppenburg/Oldenburg geboren. Noch vor Voll-endung seines 18. Lebensjahres besaß Baumbach - er war Angehöriger der Flieger-HJ - 1934 alle drei Segelflugscheine, machte dann die Kunstflugprüfung und arbeitete für den Flugsport in den Reihen der Nordsee-HJ. Nach dem Abitur am „Clemens-August-Gymnasium“ trat Baumbach am 6.4.1936 als Offizieranwärter in die Luftwaffe ein und wurde nach der Absolvierung des Offizier-lehrgangs an der Luftkriegsschule 2 Berlin-Gatow zum Flugzeugführer und Kampfflieger ausgebildet. Seine Kriegsschulzeit soll er mit der Bemerkung seines Kommandeurs: „...Ich entlasse Sie nicht nur mit den größten Bedenken für Ihre eigene Laufbahn, sondern mit noch größeren Bedenken für die Luftwaffe überhaupt!“, abgeschlossen haben. Am 1.1.1938 erfolgte dennoch seine Beförderung zum Leutnant.

Bei Kriegsbeginn 1939 gehörte Leutnant Baumbach der 6./LG 1 an und flog am 1. September 1939 mit der He 111 seinen ersten Einsatz über Polen. Nach insgesamt 14 Feindflügen über Polen und dem Angriff auf den Flugplatz Warschau erhielt er am 28.9. 1939 das EK II.

Ab 9. Oktober 1939 flog Leutnant Baumbach dann über der Nordsee seine ersten Einsätze gegen Schiffe der britischen Flotte, allerdings noch ohne einen Versenkungserfolg.

Ab Anfang November 1939 schulte er bei der Lehrgruppe in Rechlin auf die neue Junkers Ju 88 um und ab 1.1.1940 erfolgte seine Versetzung zur 5. Staffel der neu aufgestellten II. Gruppe des KG 30, die mit der neuen Ju 88 ausgerüstet worden war. Danach verlegte die II./KG 30 mit ihren Staffeln auf Flugplätze rund um die Deutsche Bucht und Anfang 1940 folgten Einsätze gegen britische Seestreit-kräfte. Eine Weltsensation waren damals die Sturzangriffe auf die britische „Home Fleet“ in Scapa Flow und im Firth of Forth im März 1940. ...

 

Joachim Helbig

Joachim Helbig wurde am 10. September 1915 in Börln, Kreis Oschatz/Sachsen, als Sohn eines Landwirtes, geboren. Nach dem Abitur trat Helbig am 1.4.1935 als Offizieranwärter beim Art.Rgt. 4 in Dresden ins Heer ein und wurde nach dem Besuch der Kriegsschule im Herbst 1936 eigentlich gegen seinen Willen - als Oberfähnrich - zur Luftwaffe versetzt. Nach der Ausbildung zum Beobachter an der Kampffliegerschule Lechfeld kam er im April 1937 - am 20.4. 1937 erfolgte seine Beförderung zum Leutnant - nach Greifswald zur II. Gruppe des Kampfgeschwader 152 „Hindenburg“.

Ab 1. Oktober 1936 war in Greifswald aus kommandierten Einheiten das „Lehr-Geschwader Greifs-wald“ gebildet und direkt dem Reichsluftfahrt-Ministerium unterstellt worden. Das Geschwader be-stand zunächst aus dem Stab und der II./KG 152, der I./Sturzkampf-Geschwader 162 „Immelmann“ und der 1. (F)/Aufklärungsgruppe 122.

Ab 1. September 1937 erhielt das „Lehr-Geschwader Greifswald“, an Stelle der bisher nur zugeteilten Verbände, dauernd unterstellte Einheiten und wurde am 1. November 1938 in Lehr-Geschwader 1 umbenannt. Dank seiner Freundschaft mit den hervorragenden Flugzeugführern, den Oberleutnanten Fritz Sohler und Gerhard Schröder, erlebte Leutnant Helbig in diesem Verband eine für die damalige Zeit offiziell verbotene „schwarze Flugzeugführerausbildung“ auf der He 111. Ohne je einen Lehrgang auf einer Flugzeugführerschule besucht zu haben, erlebte der Beobachter Helbig eine friedensmäßige Ausbildung bis zum C-2-Schein und bis zum Schein für Blindflug II. Dieser Ausbildungsweg fand kaum eine Parallele in der damaligen Kampffliegerei! ...

 

Ewald von Kleist

Ewald von Kleist wurde am 8. August 1881 in Braunfels an der Lahn, Landkreis Wetzlar, Regierungsbezirk Koblenz/Provinz Rheinland, als Sohn des Gymnasialprofessors und Geheimrats Dr. phil. Christof Hugo v. K. und seiner Ehefrau Elisabeth geb. Gley, geboren.

Man kann mit Recht sagen: Ewald v. Kleist entstamme einer traditionsreichen Soldatenfamilie. Der pommersche Zweig der uradligen Herren von Kleist war seit Jahrhunderten gewohnt, das Leben ihrer männlichen Mitglieder für König, Volk und Vaterland einzusetzen. Denn immerhin sind insgesamt 34 Generale, darunter drei Generalfeldmarschälle, und 33 Träger des höchsten preußischen Militär-ordens „Pour le Mérite“ mit dem Namen „v. Kleist“ in der preußisch-deutschen Heeresgeschichte ver-zeichnet! Zwei „v. Kleist“ trugen das Ritterkreuz des II. Weltkrieges, zudem war er auch noch mit den Dichtern Ewald Christian v. Kleist (1715-1759) und Heinrich v. Kleist (1777-1811) verwandt.

Nach dem Abitur trat Ewald v. Kleist am 13. März 1900 als Fahnenjunker in das (1. Brandenburgische) Feld-Artillerie-Rgt. „Generalfeldzeugmeister“ Nr. 3 in der Stadt Brandenburg ein und wurde…

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